Bauchdeckenstraffung, Bauchstraffung
Im Rahmen einer altersbedingten Gewebeerschlaffung, häufig auch nach starken Gewichtsschwankungen, nach einer Gewichtsabnahme oder auch nach Schwangerschaften, ist die Bauchdecke erschlafft und bildet teilweise sogar eine überhängende „Schürze“. Dies kann nicht nur optisch störend sein, sondern auch die Beweglichkeit einschränken oder sogar zu Hautreizungen und Entzündungen in der Hautfalte am Unterbauch führen.

Wie funktioniert eine Bauchdeckenstraffung?

Bei der Bauchdeckenstraffung wird das überschüssige Fettgewebe und die erschlaffte Haut entfernt. In vielen Fällen lässt sich sogar das ganze Gebiet unterhalb des Nabels entfernen. Dann wird der Nabel an alter Position in die verbliebene gestraffte Bauchhaut wieder eingesetzt. Wenn zusätzlich die Bauchmuskulatur erschlafft und auseinandergewichen ist, wird diese gleichzeitig gestrafft und in der Mittellinie stabilisiert. Somit wird auch eine verbesserte Kontur der Taille betont.

Bauchdeckenstraffung und Fettabsaugen

Gelegentlich ist es sinnvoll, die Bauchstraffung mit einer Fettabsaugung zu kombinieren, insbesondere um gleichzeitig störende Fettdepots im Oberbauch- und Taillen- bzw. Hüftbereich zu entfernen und eine insgesamt verbesserte Körperkontur zu erzielen. In weniger ausgeprägten Fällen und bei guter Hautstruktur kann auch eine isolierte Fettabsaugung ausreichend sein.

Die Narben am Nabel werden weitestgehend im Nabel versteckt, die lange Narbe im Bereich des Unterbauchs kann meist durch Unterwäsche bzw. Bikini verborgen werden.

Die Bauchdeckenstraffung wird in Vollnarkose im Rahmen eines kurzen stationären Aufenthalts von maximal zwei bis drei Tagen durchgeführt. Nach dem Eingriff muss für ca. sechs Wochen ein Kompressionsmieder getragen werden.