Bei diesem als minimal invasiv zu bezeichnenden Operationsverfahren werden nach ausgiebiger duplexsonographischer Untersuchung lediglich die krankhaften Verbindungsstellen des oberflächlichen zum tiefen Venensystem über einen kleinen Hautschnitt im Leistenbereich unterbunden. Die krankhaften Sammelvenen bleiben erhalten. Die OP-Methode hat zum Ziel, dass kein krankhafter Venenfluss aus dem tiefen Venensystem in das oberflächliche Venensystem vorhanden ist.

Die Operation wird in örtlicher Betäubung vorgenommen. Perioperative Komplikationen der Chiva Methode sind bis auf eine Venenentzündung der großen Stammvene sehr selten. Die Operation kann in örtlicher Betäubung vorgenommen und kann wegen des geringen Operationstraumas als minimal invasiv eingestuft werden und wird ambulant durchgeführt.

Ergebnisse:
Die Rezidivrate liegt bei 11%. Nachteilig ist bei diesem Operationsverfahren, dass bei über 50% der operierten Patienten eine Zweitoperation der Stammveneneinmündung in der Leiste vorgenommen werden muß.