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Operative Behandlung von Hämorrhoiden

An Operationsmethoden für das Hämorrhoidalleiden stehend stadienorientiert zur Verfügung:

Offene Hämorrhoidektomie nach Milligan Morgen

Diese Operationsmethode ist als sogenannte Standardoperation bei dritt- und viertgradigen Hämorrhoiden anzusehen. Das Prinzip dieser Hämorrhoidenoperation ist die dreieckförmige Entfernung der Hämorrhoidalpolster nach Unterbindung der zu- und abführenden Gefäße. Die Wunde bleibt offen. Das Herausschneiden der Hämorrhoidalpolster - meist an 3 Stellen - wird mit dem Skalpell, mit Elektroincisionen (Diathermie) oder mit einem Laser vorgenommen. Letzte operative Möglichkeiten scheinen aber keinen Vorteil mit Ausnahme von geringeren postoperativen Schmerzen zu bringen. Zusätzliche Hämorrhoidalknoten können durch gesonderte quere Incision entfernt werden.

An Komplikationen können nach der Hämorrhoiden-Operation Blutungen, Hämatome und ausgedehnte Schwellung bei bis zu 5% der operierten Patienten auftreten. Vorübergehendes Stuhlschmieren (passagere Inkontinenz) kann in bis zu 10% auftreten. Urologische Probleme wie Harnverhalt sind kurz postoperativ bekannt. Stärkere Schmerzen vor allem bei Stuhlentleerung können bis zu 1 Monat nach Operation anhalten. Die dreieckförmigen Wunden heilen sekundär, d.h. durch Narbenbildung. Deshalb kann sich bei dieser Operationsmethode bei ausgedehnten Operationswunden eine narbigen Afterenge entwickeln.


 

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