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Hämorrhoidalarterienligatur mit Ultraschall (HAL)

Grundlage dieser als konservativ einzuordnenden Behandlungsmethode ist eine gezielte Unterbindung der zuführenden Gefäße (Arterien) zu den Hämorrhoidalknoten. Durch die Unterbindung der Gefäße wird eine Verminderung des Druckes in dem Gefäßsystem der Hämorrhoiden erreicht mit der Folge einer Schrumpfung und Rückverlagerung des Hämorrhoidalknotens.

Mit einem speziellen Proktoskop mit integrierter Ultraschallsonde (Doppler-Ultraschall) können insgesamt 6 zuführende Arterien lokalisiert und gezielt umstochen werden.

Die Indikation zur Ultraschallbehandlung stellen wir bei zweit- und drittgradigen Hämorrhoiden ohne Fixierung. Die HAL wird in milder Sedierung und unter ambulanten Bedingungen durchgeführt. Bisherige Erfahrungen mit dieser neuen Behandlungsmethode sind positiv. An Komplikation kann es sehr selten zu einer Blutung durch Anstechen einer Arterie kommen. Einige Patienten berichten bis drei Tage nach der Behandlung über ein unangenehmes Druckgefühl.


 

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