Wiesbaden Kurhaus
Privatklinik RMM-Center in Wiesbaden
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Allgemeines Bruch-Operation Schenkelbruch  
Leistenbruch Vorbereitung u. Anästhesie Nabelbruch
Symptome u. Diagnose Leistenbruch OP-Verfahren Narbenbruch
Komplikationen Sportlerleiste Epigastrischer Bruch


1. Leistenschnitt - 2. Netzimplantation - 3. Endoskopische Bruchoperation


Offene Operationsverfahren durch Leistenschnitt

OP-Verfahren durch direkten Nahtverschluss

(OP nach Bassini, Kirschner, Lotheissen, McVay) Bei direkten Nahtverschluss können Muskeln oder Fascien im Bruchstellenbereich von innen nach außen durch direkte Nähte rekonstruiert werden. Allen Operationsverfahren gemeinsam ist ein großes Wundtrauma, Zugspannung auf dem Gewebe mit der Folge von starken postoperativen Schmerzen und einem hohen Anteil von neu auftretenden Brüchen (Rezidivbrüche mit 10-30%).

OP nach Shouldice

Bei diesem operationstechnisch aufwendigen Verfahren wird durch 4 türflügelartige Nahtreihen die Bruchlücke direkt geschlossen. Der Patientkomfort ist bei diesem Operationsverfahren höher als bei den vorgenannten Operationsverfahren. Das Verfahren nach Shouldice eignet sich jedoch nur für kleine Brüche mit festem Gewebe. Große Brüche und Rezidivbrüche eignen sich wegen der fehlenden Spannungslosigkeit nicht für dieses Verfahren. Die Komplikationsraten liegen bei diesem Verfahren für Wundinfektionen bei 0,9%, Hodenschädigung bei 0,6%, chronischer Leistenschmerz bei 1,4%. Postoperative Schmerzen sind infolge der aufwendigen Präparation und Spannung jedoch höher als bei den spannungslosen Operationstechniken. Erneute Brüche (Rezidivhernien) treten in 5% auf.

Minimal repair

Bei diesem Verfahren wird bei kleinen direkten Brüchen oder schmerzhafter weicher Leiste durch eine direkte Naht eine Verstärkung der Hinterwand des Leistenkanals vorgenommen.


 

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