Vorbereitung der Bruchoperation und Anästhesie

Eine gezielte Vorbereitung ist nur bei behandlungsbedürftiger Zweiterkrankung wie z. B. Diabetes mellitus und dekompensierter Herzinsuffizienz erforderlich. Die unten beschriebenen Operationverfahren können in Allgemeinnarkose, Rückenmarksanästhesie (Spinal- oder Periduralanästhesie) oder in örtlicher Betäubung durchgeführt werden – mit Ausnahme der endoskopischen Verfahren, bei denen immer eine Allgemeinnarkose erforderlich ist. Bei der Wahl des Anästhesieverfahrens werden so weit wie möglich die persönlichen Wünsche unserer Patienten berücksichtigt. Bei allen Anästhesieverfahren werden Sie von einem Anästhesieteam betreut.

Präoperatives Aufklärungsgespräch
Das Aufklärungsgespräch vor der Bruchoperation durch den Operateur ist zwingend erforderlich und dient vor allem der Untersuchung, der detaillierten Information über die Erkrankung, das zu wählende Operationsverfahren und über die prä- und postoperativen Verhaltensmaßnahmen. Ebenso findet vor der Operation ein anästhesiologisches Aufklärungsgespräch statt.

Vor der Operation sollte Ihr Hausarzt oder zuweisende Arzt die nachfolgenden Untersuchungen durchführen. Die erhobenen Befunde bringen Sie bitte zum Aufklärungsgespräch mit.

  • Röntgenbild der Brustorgane, maximal 3 Monate alt
    (erforderlich ab 55 Jahren und bei Herz-Kreislauferkrankungen)
  • Ruhe-EKG, maximal 4 Wochen alt
  • Laborwerte, maximal 4 Wochen alt
    – Blutbild
    – Gerinnungsstatus (Quick, PTT)
    – Serumwerte (Blutzucker, SGTT-G-GT, Kreatinin, KT, Na)