Erfahrene Spezialisten behandeln Krampfadern in Wiesbaden

Suchen Sie einen qualifizierten Mediziner, der Ihre Krampfadern behandelt, sind Sie im RMMC Wiesbaden hervorragend aufgehoben. RMMC ist die Abkürzung für Rhein Main Medical Center. Hier haben sich für verschiedene Fachbereiche Spezialisten mit langjähriger Expertise niedergelassen. Möchten Sie mit uns einen Termin für eine eingehende Untersuchung und gegebenenfalls eine Krampfader-Operation vereinbaren, stehen wir Ihnen unter der Telefonnummer +49 (0) 611 / 45 04 16-0 sowie unter der E-Mail-Adresse info@rmmc-wiesbaden.de zu Ihrer Verfügung.

Mit der Behandlung Ihrer Krampfadern können wir bei uns in Wiesbaden zeitnah beginnen. Es besteht heutzutage die übereinstimmende Meinung, dass Krampfadern unabhängig von den Beschwerden so früh wie möglich behandelt werden sollten. Unter Berücksichtigung der präoperativen Untersuchungsergebnisse und Indikationsstellung zur OP wird in unserem Zentrum die Empfehlung zu einem minimal-invasiven endovenösen OP-Verfahren ausgesprochen.

Terminvereinbarung


Venenspezialist

Prof. Dr. med. habil. Lutz Lehmann

Facharzt für Phlebologie

Krampfadern im RMMC Wiesbaden entfernen lassen

Melden Sie sich jetzt bei uns, wenn Sie Ihre Krampfadern im etablierten RMMC Wiesbaden entfernen lassen möchten. Nach bisheriger medizinischer Datenlage ist die endovenöse Therapie dem konventionellen OP-Verfahren mit Stripping im Hinblick auf intra- und postoperativen Komplikationen sowie Lebensqualität der Patienten als überlegen anzusehen. Auch der Forderung nach kosmetisch optimalen Ergebnissen neben der Sanierung des krankhaft-venösen Blutstromes und dessen Folgen kann die endovenöse Krampfader-OP überzeugen. Wenn darüber hinaus auch die Mikrosklerosierung von Besenreisern für Sie von Interesse ist, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

Merkmale und Vorgehensweise bei einer Krampfader-Operation im RMMC Wiesbaden

Indikation

  • Je jünger der Patient mit einem Venenleiden ist, umso eher wird ihm zur operativen Behandlung der Krampfadern geraten. Unsere Experten in Wiesbaden stehen bereit.
  • wenn eine Besserung der Beschwerden erwartet werden kann
  • bei Nachweis von krankhaften Verbindungen des oberflächlichen mit dem tiefen Venensystem (Privatkreislauf)
  • bei Komplikationen des Venensystems:
    • aufsteigende Venenentzündung
    • Krampfaderblutung
    • abgeheiltes Beingeschwür (ulcus cruris)
    • Blutgerinnselbildung (Thrombose)
  • bei anderen geplanten Eingriffen am Bein
  • aus kosmetischen Gründen.

Absolute Kontraindikation

  • akute tiefe Beinvenenthrombose oder Beckenvenenthrombose
  • suffiziente Anteile von Stammvenen (Transplantatmaterial für Bypassoperationen).

Relative Kontraindikation

  • schwere Allgemeinerkrankungen
  • Bettlägerigkeit
  • Blutgerinnungsstörung
  • arterielle Durchblutungsstörung
  • Lymphödem
  • Entzündung im Operationsgebiet
  • Haut- und Unterhautverdickung und Verfärbung.

Verfahren bei einer Krampfader-OP

Individuelle Behandlung von Krampfadern im RMMC Wiesbaden: Je nach Diagnose kommen unterschiedliche Operationsverfahren zur Behandlung und Entfernung von Krampfadern infrage. Unser Venenexperte Prof. Lehmann wird Sie nach eingehender Untersuchung optimal zum weiteren Vorgehen beraten.

Krampfadern: klassische Varizenoperation

Die klassische Operation besteht aus vier Anteilen:

  • Unterbindung der Einmündung in der Leiste (Crossektomie)
  • stadiengerechte Entfernung der Stammvene (Stripping)
  • Entfernung der Seitenäste
  • Unterbindung von krankhaften Verbindungsvenen (Perforansvenen).

Bei dieser heute noch häufigsten OP wird die erweiterte Stammvene am Ober- und Unterschenkel nach Unterbindung der Verbindungsstelle zum tiefen Venensystem an der Leiste oder Kniekehle (Crossektomie) gezogen (Stripping). Wir setzen zur Entfernung der Vene ein spezielles Verfahren ein, bei dem die Vene nach innen gezogen wird (Invaginationsstripping). Hierdurch entsteht ein kleines Wundbett mit der Folge einer geringeren Blutergussbildung und weniger Schmerzen. Über kleine zusätzliche Stiche werden die Seitenäste entfernt (Miniphlebektomie).

Stripping

Varizen-Stripping

Der Krampfadern-Eingriff im RMMC Wiesbaden wird in Allgemeinnarkose oder rückenmarksnahe Schmerzausschaltung (Peridural- oder Spinalanästhesie) oder auch in einer erweiterten örtlichen Betäubung (Tumescenzanästhesie) durchgeführt. Nach der Operation wird in der Regel ein mehrlagiger Kompressionsverband für fünf bis sieben Tage angelegt und anschließend ein Kompressionsstrumpf der Klasse 2 für vier bis sechs Wochen getragen.

Intraoperative Komplikationen wie Verletzung großer Venen und Arterien sind sehr selten. Perioperative Komplikationen sind nach wenigen Operationen möglich und äußern sich in tiefen Venenthrombosen sowie Wundentzündungen. Rezidive werden in bis zu 50 Prozent in fünf Jahren angegeben.

Nachteile der klassischen Varizenoperation sind:

  • stärkere Schmerzen in den ersten postoperativen Tagen im Bereich der Leistenwunde und in den Wundkanälen der Ober- und Unterschenkel
  • längere postoperative Kompressionsbehandlung bis zu sechs Wochen.

Von Vorteil ist die 100-prozentige Ausschaltung des krankhaften venösen Blutflusses (Privatkreislauf).

Modifikationen der klassischen Varizenoperation sind:

  • Invaginationsstripping,
  • PIN-Stripping und
  • Kryostripping.

Diese Modifikationen haben auf die Ergebnisse keinen wesentlichen Einfluss.

Kryostripping bei der Behandlung von Krampfadern im RMMC Wiesbaden

Bei dieser Methode werden die Stammvenen durch einen von der Leiste aus vorgeschobenen Sondenkopf bei 85 Grad Celsius abgefroren und im Anschluss in Richtung Leiste durch Einstülpung entfernt.

Vorteil dieser Methode ist, dass ein zusätzlicher Schnitt am Ober- oder Unterschenkel nicht notwendig ist. Ein großer Nachteil der Kryomethode liegt in den häufiger auftretenden Nervenschädigungen.

Kryostripping

Krampfader-OP: Chiva-Verfahren

Bei diesem als minimal invasiv zu bezeichnenden Operationsverfahren werden nach ausgiebiger duplexsonographischer Untersuchung lediglich die krankhaften Verbindungsstellen zum tiefen Venensystem über einen kleinen Hautschnitt im Leistenbereich unterbunden. Die krankhaften Sammelvenen bleiben erhalten. Diese OP-Methode bei Krampfadern hat zum Ziel, dass kein krankhafter Venenfluss aus dem tiefen Venensystem in das oberflächliche Venensystem vorhanden ist.

Die Operation bei uns in Wiesbaden wird in örtlicher Betäubung ambulant vorgenommen. Perioperative Komplikationen der Chiva-Methode sind bis auf eine Venenentzündung der großen Stammvene sehr selten. Die OP kann wegen des geringen Operationstraumas als minimal-invasiv eingestuft werden.

Ergebnisse:

Die Rezidivrate liegt bei elf Prozent. Nachteilig ist bei diesem Operationsverfahren, dass bei über 50 Prozent der operierten Patienten eine Zweitoperation der Stammveneneinmündung in der Leiste vorgenommen werden muss.

Endovenöses Verfahren

Diese Verfahren streben eine Schrumpfung und Verschluss der Stammvenen durch Ausstrahlung von Energie durch eine eingeführte Sonde an. Das OP-Trauma wird vor allem durch Verzicht auf die Operation in der Leiste (Crossektomie) minimiert.

Das minimal-invasive OP-Verfahren bei Krampfadern beinhaltet die Vermeidung von größeren Wunden, geringe Schädigung des Gewebes, minimale Belastung des Patienten, keine oder geringe postoperative Schmerzen und schnelle Rekonvaleszenz. Die minimal-invasiven endovenösen OPs im RMMC Wiesbaden schalten durch Verschluss der großen Sammelvenen den krankhaften Venenfluss (Privatkreislauf) aus und verzichten auf den Operationsschnitt in der Leiste.

Endovenöses Radiofrequenz-Verfahren (VNUS-Closure)

Voraussetzung für dieses Verfahren ist die Duplexuntersuchung zur Bestimmung der untersten Stelle der erweiterten Stammvene und des Abstandes zwischen Vene und Haut. Nach Lokalisation des Venenverlaufs wird die Stammvene am Unterschenkel punktiert und unter Ultraschallkontrolle die Radiofrequenzsonde bis zur Leiste unterhalb der Einmündung der Stammvene in das tiefe Venensystem vorgeschoben. Nach Infiltration einer speziellen Lösung für die örtliche Betäubung (Tumeszenzlösung) in das Bett der Stammvenen wird die Venenwand durch die Katheterspitze mit Hochfrequenzenergie auf 120 Grad Celsius aufgeheizt.

Die abgegebene Wärmeenergie bewirkt eine Schädigung der Gefäßinnenwand (Intima) und der weiteren Gefäßwände mit Schrumpfung und Verschluss der Vene.

Das Closure-Verfahren bei Krampfadern kann in alleiniger örtlicher Betäubung (Tumeszens) oder in Allgemeinnarkose mit Tumeszensanästhesie unter ambulanten Bedingungen bei uns in Wiesbaden durchgeführt werden. Eine Einschränkung für diese Verfahren besteht bei stark erweiterten Venen über zwei Zentimeter. Dieses endovenöse Verfahren verfügt über einen Rückkopplungsmechanismus mit konstanter Temperatur – und Energieabgabe. Entscheidend ist die Applikation einer Tumeszenslösung unter Ultraschallkontrolle im gesamten Venenverlauf als Schutz vor einer möglichen Gewebeschädigung und als zusätzlicher Druck auf die Vene, um einen guten Kontakt zwischen Venenwand und Sonde zu erzielen. Varizenseitenäste werden intraoperativ durch Miniphlebektomie oder Injektion von Sklerosierungsschaum (Sandwich-Technik) verschlossen.

Postoperativ wird für zwei Wochen das Tragen eines Kompressionsstrumpfes Klasse 2 und die Gabe eines gerinnungshemmenden Medikamentes als Thromboseprophylaxe für sechs Tage empfohlen.

Perioperative Komplikationen sind gering – tiefe Venenthrombosen, Hautschädigungen, Venenentzündungen und vorübergehende Gefühlsstörung.

VNUS-Closure

Ergebnisse dieses Behandlungsverfahrens bei Krampfadern, das wir bei uns in Wiesbaden durchführen:

Nach zwei bis fünf Jahren sind die Sammelvenen in 90 bis 100 Prozent ausgeschaltet.

Die Vorteile:

  • OP auch bei Risikopatienten und antikoakulierten Patienten möglich
  • kurze OP-Zeiten
  • minimal-invasives Verfahren mit geringer Gewebetraumatisierung
  • kleine Wunde (Einstichstelle des Katheters) – keine Leistenwunde
  • schmerzarm oder schmerzfrei
  • schnelle Rekonvaleszenz
  • kurze Arbeitsunfähigkeit.

Die Nachteile:

  • mögliche thermische Schädigungen der Haut
  • Ausbildung von bräunlichen Hautverfärbungen im Bereich der verschlossenen Vene (Ekchymosen)
  • meist vorübergehende Gefühlsstörungen im Unterschenkelbereich.

Bipolare Radiofrequenz-induzierte Thermotherapie (RFITT) bei Krampfadern im RMMC Wiesbaden

Endovenöse Verfahren

Bei diesem endovenösem Verfahren mit Radiowelle wird die thermische Energie an die Venenwand durch eine bipolare Anordnung der Elektroden abgegeben. Die thermische Energie entsteht im Gegensatz zu dem VNUS-Closure-Verfahren direkt in der Venenwand. Der innerste Anteil der Venenwand erhitzt sich auf 75 bis 85 Grad Celsius. Mit anschließender Zerstörung der Veneninnenwand (Intima) und partiell der Venenmuskelschicht.

Für dieses endovenöse Verfahren ist wiederum eine genaue prä- als auch intraoperative Kontrolle der zu operierenden Sammelvene erforderlich. Die zu operierende Vene wird am untersten Insuffizienzpunkt im Unterschenkel oder Sprunggelenksbereich punktiert und über eine Schleuse der Katheter bis zur Leiste vorgeschoben und danach unter kontinuierlicher Energieabgabe zurückgezogen. Dieses endovenöse Operationsverfahren kann mit einer Miniphlebektomie oder Schaumsklerosierung (Sandwich-Technik) der Seitenäste kombiniert werden.

Endovenöse Verfahren

Postoperativ wird eine Thromboseprophylaxe für sechs Tage mit einem gerinnungshemmenden Medikament und das Tragen eines Kompressionsstrumpfes der Klasse 2 für zwei Wochen empfohlen.

Die Vorteile entsprechen denen des VNUS-Closure-Verfahrens.

Zusätzliche Vorteile können sein:

  • Behandlung von großkalibrigen Venen sind möglich
  • geringere postoperative Gefühlsstörungen
  • geringere thermische Schädigungen der Haut
  • geringere Ausbildung von Hautverfärbungen (Ekchymosen)

Endovenöse Lasertherapie bei der Behandlung von Krampfadern im RMMC Wiesbaden

Endovenöse Lasertherapie
Mithilfe der endovenösen Lasertherapie Krampfadern den Kampf ansagen – so auch im RMMC Wiesbaden: Das Prinzip dieses minimal-invasiven Operationsverfahrens besteht in einer Dampfblasenbildung mit Zerstörung der Blutzellen durch einen in die Stammvene eingeführten Laserlichtleiter mit Hitzeweiterleitung an die Venenwand und Schädigung der Veneninnenwand und Verschluss der Vene nach einigen Tagen. Die Lasersonde wird durch eine körperferne Punktion der Stammvene ober- oder unterhalb des Kniegelenkes eingeführt und bis kurz vor Einmündung der Stammvene in das tiefe Venensystem (Crosse) vorgeschoben und durch langsames Zurückziehen der Sonde wird Hitze an der Sondenspitze an das Blut abgegeben. Verwendet werden Laser mit einer Wellenlänge von 810 bis 1.470 Nanometer. Das Verfahren ist ebenfalls als minimal-invasiv zu bezeichnen, da ein Leistenschnitt entfällt und dabei kein Wundbett entsteht. Seitenäste können durch Miniphlebektomie oder Schaumsklerosierung versorgt werden. Gegenanzeigen für das Operationsverfahren existieren bei stark erweiterten Venen (Aneurysma) und starker Schlängelung, da die Dampfblase nicht mit der Venenwand in Kontakt kommt sowie bei dünnwandigen Gefäßen.

Die Operation wird in örtlicher Betäubung mit einem verdünnten Betäubungsmittel entlang der Vene (Tumeszenzanästhesie) vorgenommen, um das benachbarte Gewebe vor der Einwirkung des Laserstrahles zu schützen. Die EVLT eignet sich durch die geringe Invasivität als ambulanter Eingriff bei Krampfadern. Als postoperative Komplikationen können stärkere Schmerzen entlang der verschlossenen Vene, eine tiefe Venenthrombose, kleine Hautblutungen (Ekchymosen) und Hautverfärbungen sowie Gefühlsstörungen auftreten. Ein erfolgreicher Verschluss der Vene, wie wir ihn auch im Rhein Main Medical Center Wiesbaden vornehmen, wird nach zwei Jahren in 93 Prozent der Fälle erreicht.

Die perioperativen Komplikationen sind gering, jedoch scheinen sie im Vergleich zu anderen endovenösen Verfahren höher zu liegen.

Ergebnisse:

Je nach verwendetem Lasertyp und Nachuntersuchungsintervall werden Verschlussraten von 66 bis 100 Prozent erzielt. Die Verschlussrate ist abhängig von der abgegebenen Laserenergie.

Die Nachteile der Lasertherapie bei Krampfadern, die wir bei uns in Wiesbaden durchführen:

  • mögliche Perforation der Venenwand
  • vermehrtes Auftreten von Venenthrombosen und Venenentzündungen
  • gehäuftes Vorkommen von Hautverfärbungen im Bereich der verschlossenen Venen (Ekchymosen)
  • stärkere Schmerzen entlang der verschlossenen Vene.

Alleinige Sklerosierungsbehandlung der Sammelvene

Durch Aufschäumung des Verödungsmittels (Microfoam-Sklerosierung) wird eine Verstärkung der Verödungsreaktion auch bei größeren Venen (Sammelvenen) erzielt. Durch die Aufschäumung wird eine Vergrößerung der Oberfläche und eine größere Kontaktzeit erreicht.

  • Langzeitergebnisse fehlen bisher
  • Frühergebnisse sind gut, jedoch ist mit diesem Verfahren die Gefahr des Einbringens von Verödungsmittel in das tiefe Venensystem mit der Komplikation einer tiefen Venenthrombose verbunden.

Klappenrekonstruktion – Valvuloplastik

Grundgedanke dieser OP ist es, durch Einengung des Lumens der Sammelvene eine Normalisierung der Venenklappenfunktion zu erreichen. In der Mündungsregion der großen Rosevene (vena saphena magna) wird sie durch eine Kunststoffmanschette (Dacron) eingeengt und umscheidet.

Kritisch ist bei diesem Verfahren bei der Behandlung von Krampfadern anzumerken, dass einerseits bei einem hohen Prozentsatz der operierten Patienten ein krankhafter Fluss von der tiefen Vene in die Sammelvene (Reflux) bestehen bleibt und andererseits, dass die Degeneration der Sammelvene Bestand hat. Die Experten im RMMC Wiesbaden beschäftigen sich bereits seit vielen Jahren mit dieser Thematik und setzen sich für Sie ein.

Perforansvenen bei der operativen Behandlung bei Krampfadern im RMMC Wiesbaden

Perforansvenen sind Verbindungsvenen zwischen dem oberflächlichen und tiefen Venensystem. Durch die Venenklappen in diesen Verbindungsvenen wird die Blutströmung beim Gesunden in eine Richtung von außen nach innen geleitet. Diese Verbindungsvenen haben bei allen Venenerkrankungen infolge einer Schlüsselstellung eine wichtige Bedeutung. Unter krankhaften Bedingungen ist die von außen nach innen gerichtete Blutströmung aufgehoben. Von den rund 150 Perforansvenen sind nur einige im Ober- und Unterschenkelbereich wichtig (Schlüsselperforantes).

Unter den Schlüsselperforantes sind die Cockett-Perforansvenen an der Innenseite des Unterschenkels wichtig. Diese Verbindungsvenen sind an verschiedenen Krankheitsbildern beteiligt und somit unmittelbare Ursache für die Entwicklung einer sogenannten chronischen venösen Insuffizienz mit all ihren Komplikationen bis hin zum Beingeschwür (ulcus cruris).

Die Diagnose einer krankhaft veränderten Perforansvene wird durch das klinische Bild mit örtlicher Pigmentstörung, Gewebsverhärtung und Vorwölbung der Vene über das Hautniveau (blow out), die Duplexuntersuchung oder die Phlebographie, gestellt. Wenn Sie sich Ihre Krampfadern bei uns in Wiesbaden behandeln lassen möchten, befinden Sie sich in überaus erfahrenen Händen.

Behandlung der Perforansvenen

Die operative Therapie ist die derzeit angesagte Behandlungsmethode. In der Regel ist sie Teil der Behandlung eines Venenleidens mit einem sogenannten Rezirkulations- oder Privatkreislaufes. Für die operative Behandlung der krankhaft veränderten Verbindungsvenen stehen folgende Methoden zur Verfügung:

gezielte Unterbindung der Verbindungsvene über einen Hautschnitt (subfasziale Dissektion). Diese Operationsmethode ist mit folgenden Komplikationen behaftet: Wundheilungsstörung, Nervenverletzung (n.saphenus) und Lymphfistel.

Die genannten Komplikationen, die im Zuge bei der Behandlung von Krampfadern entstehen können, lassen sich durch besondere Vorsichtsmaßnahmen und Operationstechniken, die wir bei uns in Wiesbaden anwenden, reduzieren.

Miniphlebektomie von Krampfadern im RMMC Wiesbaden

Dieses Operationsverfahren von kleinen und kleinsten erweiterten Venen ist ein wesentlicher Bestandteil der minimal-invasiven Venenchirurgie. Die Miniphlebektomie wird als Ergänzung nach größeren venenchirurgischen Eingriffen bei Krampfadern auch als isolierte Operation durchgeführt. Diese Operationsmethode steht in Konkurrenz zur Sklerosierungsbehandlung und hat einen hohen Anspruch auf Ästhetik. Die Methode, die wir ebenfalls bei uns in Wiesbaden umsetzen, eignet sich vortrefflich für die Unterbindung von Versorgungsgefäßen (Wurzeln) von Besenreiservarizen, die dann postoperativ erfolgreich sklerosiert werden können.

Anästhesie

Die Operation kann je nach Ausdehnung des Befundes und Lokalisation in Regional- oder Lokalanästhesie (Tumeszenzanästhesie) durchgeführt werden.

Operationsmethode

Miniphlebektomie

Miniphlebektomie

Nach exaktem Anzeichnen mit einem wasserunlöslichen Stift werden je nach Durchmesser der zu entfernenden Vene kleinste Hautincisionen von einem bis vier Millimetern Länge angelegt. Je nach Zerreißlichkeit der Venen beträgt der Abstand zwischen den Hautschnitten vier bis zehn Zentimeter. Die unter der Haut liegende Vene wird dann mit Spezialinstrumenten, Minihäkchen und einem Spatel mobilisiert und die so ausgehülste Vene vor die Haut gezogen, durchtrennt und herausgezogen. Eine Naht der Wunde ist meist wegen der kleinen Incisionen überflüssig. Die Stichwunden werden durch einen Pflasterverband oder einen Hautkleber verschlossen. Wie Sie sehen, überlassen wir bei der Behandlung beziehungsweise Entfernung von Krampfadern im RMMC Wiesbaden nichts dem Zufall.

Nachbehandlung

Ein lokaler Kompressionsverband ist für wenige Tage erforderlich. Ein Kompressionsstrumpf der Klasse 2 sollte anschließend für eine Woche getragen werden, um lokale Blutergüsse und Schwellungen zu verhindern. Durch den Klebeverschluss der Wunden ist die postoperative Körperhygiene möglich.

Ergebnisse

Korrekt ausgeführt ergibt die Miniphlebektomie (Krampfadern) ausgezeichnete funktionelle und kosmetische Ergebnisse. Die ein bis vier Millimeter großen Narben sind in den ersten Monaten gerötet und gleichen ihre Farbe normalerweise innerhalb von zwei bis drei Monaten der Hautfarbe an. Sie sind dann kaum mehr oder nicht mehr zu sehen. In einem Teil der Fälle kommt es zu bleibenden Hautverfärbungen (Pigmentierungen) oder zu neu auftretenden kleinsten Gefäßerweiterungen. In sehr seltenen Fällen kann es zu unschönen vergrößerten Narben (Keloide, Wulstnarben) kommen; sehr selten sind ebenfalls Gefühlsstörungen durch Irritation oder Verletzung der oberflächlichen Hautnerven. Infektionen sind aufgrund der minimalen Invasivität sehr selten. Kontaktieren Sie uns jetzt in Wiesbaden und vereinbaren Sie einen Gesprächs- und Untersuchungstermin.