Im Rhein Main Medical Center: Mikrosklerosierung von Besenreisern

Eine Mikrosklerosierung kann Ihnen helfen, wenn beispielsweise Krampfadern oder Besenreiser entfernt werden müssen. Setzen Sie sich gerne mit unserem Facharztzentrum in Wiesbaden in Verbindung und vereinbaren einen Gesprächs- und Untersuchungstermin. Das Rhein Main Medical Center (RMMC) erreichen Sie telefonisch unter folgender Nummer: +49 (0) 611 / 45 04 16-0. Per E-Mail: info@rmmc-wiesbaden.de.

Im RMMC Wiesbaden stellen wir die Indikation zur Mikrosklerosierung bei größeren Besenreisern und zur Ausschaltung der sogenannten Nährvenen. Auch in diesem Bereich verweisen wir gerne auf die langjährige Expertise unserer Spezialisten.

Erfahrene Fachärzte übernehmen Mikrosklerosierung

Bei der Mikrosklerosierung beziehungsweise bei entsprechender Therapie wird mit einer feinen Kanüle die Besenreiservene oder die zentrale Nährvene punktiert und ein Verödungsmittel in einer bestimmten Konzentration und Menge injiziert. Mit der Anwendung einer Lupenbrille und eines speziellen Beleuchtungssystems (Veinlite) wird die Punktion der Besenreiser erleichtert. Durch das Sklerosierungsmittel wird die Innenwand der Vene geschädigt und bewirkt eine Verklebung der Venenwand, die zum Umbau des Bindegewebes führt. Wenn in diesem oder in einem anderen Fachbereich eine Vorsorgeuntersuchung für Sie von Interesse ist, können Sie sich ebenfalls jederzeit mit unserem Haus in Verbindung setzen.

Für schmerzarme Mikrosklerosierungstherapie ist keine örtliche Betäubung notwendig

Die einzelne Behandlung dauert in der Regel zehn bis 15 Minuten. Je nach Ausdehnung der Besenreiser sind eine oder mehrere Behandlungen erforderlich.

Nachbehandlung

Nach der Sklerosierung sollte ein Kompressionsverband für mindestens drei Tage angelegt oder ein Kompressionsstrumpf der Klasse 2 getragen werden. Empfohlen ist das sofortige, ausgiebige Gehen sowie das Vermeiden von Sitzen und Stehen. Nach der Mikrosklerosierung sollten Patienten für vier bis sechs Wochen die betroffene Hautregion wegen einer eventuellen Braunfärbung vor Sonnenstrahlen schützen.

Kontraindikation

  • Schwangerschaft
  • Beinschwellung
  • entzündliche Hauterkrankungen
  • Durchblutungsstörungen der Beine
  • Allergie auf Verödungsmittel
  • Blutgerinnungsstörung
  • Diabetes mellitus.

Mögliche Komplikationen

  • bei kleinen Hautschäden (Hautnekrose sehr selten: 6 von 10.000 Patienten)
  • allergische Reaktion auf Sklerosierungsmittel (sehr selten) und Kontaktallergie auf Pflaster
  • Braunverfärbung der Haut (Hyperpigmentierung)
  • kleine Venenentzündung (Thrombophlebitis)
  • vorübergehende migräneartige Symptome (bei Migränedisposition)
  • vorübergehende Sehstörung (Flimmerskotome), abhängig von der Menge des Sklerosierungsmittels
  • kleine bläuliche Hautverfärbung an der Einstichstelle, die sich zurückbildet.

Erfolgsaussichten

Eine Verbesserung kann in 80 bis 90 Prozent der Fälle erreicht werden. Der volle Behandlungserfolg kann sich erst nach sechs Monaten einstellen. Trotz korrekter Durchführung der Mikrosklerosierung kann durch die Veranlagung zur Gefäßerweiterung und weiteren begünstigenden Faktoren ein Wiederauftreten nicht vermieden werden. Kommen Sie jetzt auf uns zu und wir besprechen alles in Ruhe!

Terminvergabe

Venenspezialist

Prof. Dr. med. habil. Lutz Lehmann

Facharzt für Phlebologie