Ohren anlegen lassen mittels Ohrenkorrektur in Wiesbaden

Das äußere menschliche Ohr ist ein sehr komplexes sowie charakteristisch geformtes Organ. Wenn die äußere Ohrform von der sogenannten Norm abweicht, gibt es die Möglichkeit, einer entsprechenden Ohrenkorrektur. Abstehende Ohren sind die am häufigsten vorkommenden Fehlbildungen der Ohren. Es ist nicht selten, dass sie psychische Verunsicherung oder gar Störungen verursachen. Sie lösen bei Kindern manchmal Scham und Minderwertigkeitsgefühle aus. Wenn Sie sich oder Ihren Kindern die Ohren anlegen lassen möchten, können Sie sich jederzeit vertrauensvoll an das Rhein Main Medical Center Wiesbaden wenden. Hier stehen Ihnen ausgewiesene Experten beziehungsweise erfahrene Operateure zur Verfügung, die ihre ausgezeichnete Expertise bei derartigen Eingriffen vielfach nachgewiesen haben und täglich bestätigen.

Im Rhein Main Medical Center Wiesbaden: Ohren anlegen von erfahrenen Spezialisten

Die Ursachen für abstehende Ohren sind meist angeborene Verformungen der Ohrknorpel bzw. eine asymmetrische oder unzureichende Entwicklung einzelner Knorpelelemente. Durch eine Operation lassen sich Ohrknorpel neu formen und Ohren anlegen. Der Eingriff kann in jedem Alter vorgenommen werden. Die Ohrmuschel des Menschen hat bereits im Alter von sechs Jahren 70 Prozent ihrer endgültigen Größe erreicht. Bei Kindern kann daher, auch aus psychischen Gründen, der Eingriff vor Schuleintritt bzw. spätestens aber zum zehnten Lebensjahr erfolgen, ohne dass Wachstumsbeeinträchtigungen zu befürchten sind.

Im Rhein Main Medical Center haben sich diverse Fachrichtungen vereint. So können Sie beispielsweise neben einer Ohrenkorrektur auch eine Faltenbehandlung in Wiesbaden vornehmen lassen. Informieren Sie sich auf der jeweiligen Seite.

Was wird bei der Ohren-Operation gemacht?

Unsere Experten helfen Ihnen, wenn Sie den Wunsch haben, die Ohren anlegen zu lassen. Bei abstehenden Ohren ist meist die Hauptfältelung der Ohrmuschel (sog. Anthelix) entweder zu schwach ausgebildet oder sie fehlt völlig – meist aber nur im oberen Ohrmuschelteil. Auch bei selteneren Ohrmuscheldeformitäten wie dem sogenannten "Spitzohr" oder dem "Tassenohr" handelt es sich um anders oder unzureichend ausgeprägte Ohrknorpel-Falten, die zu einer veränderten Gesamtform der Ohrmuschel führen. Daher muss der Ohrknorpel neu gefaltet und in dieser neuen Form fixiert werden. Gelegentlich handelt es sich um kombinierte Fehlbildungen, die aus einer unzureichenden Formung bzw. Faltung mehrerer Knorpelteile besteht. Der Ohrmuschelknorpel wird durch einen weitgehend verdeckten Schnitt in der vorderen Umschlagsfalte der Ohrmuschel freigelegt und mit einem feinen Diamantschleifkopf ausgedünnt, bis sich der Knorpel in die gewünschte Form legt. Diese wird mit drei bis vier feinen U-Nähten fixiert. Bei einem "Spitzohr" (Stahlohr-Deformität) dagegen wird ein gesamtes Knorpelareal herausgetrennt und um 90 Grad in der richtigen Position wieder eingenäht. Danach wird die Haut mit einer fortlaufenden, fast nicht sichtbaren intrakutanen Naht verschlossen.

Welche Narkose wird bei einer Ohrkorrektur verwendet?

Die Operation kann in örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Bei kleinen Kindern unter zehn Jahren ist dies jedoch nicht ratsam, da der Stress und die Traumatisierung durch eine Operation zu groß wäre. Wir empfehlen in solchen Fällen immer eine Vollnarkose, die mit einem kurzen stationären Aufenthalt (in der Regel eine Nacht) einhergeht. Sollten Sie für sich oder Ihr Kind eine Vollnarkose bevorzugen, müssen entsprechende Voruntersuchungen durchgeführt werden. In einem Vorgespräch gibt Ihnen der Narkosearzt alle notwendigen Erläuterungen. Wird in örtlicher Betäubung operiert, so kommen Sie am Tag der Operation in die Klinik und können am selben Tag die Klinik wieder verlassen. Wenn keine Komplikationen auftreten, kann das Ohren-Anlegen somit ambulant ausgeführt werden.

Muss ich mich auf die Ohren-Operation speziell vorbereiten?

Eine spezielle Vorbereitung auf das operative Anlegen der Ohren ist nicht notwendig. Sie sollten sich ein breites, weiches Stirnband besorgen, welches Sie dann nach der Operation über Ihren Ohren tragen können. Weiterhin sollten Sie zehn Tage vor der Operation keine Schmerzmittel einnehmen, die Acetylsalicylsäure enthalten (z. B. Aspirin, Thomapyrin), da diese die Blutgerinnung verzögern und dadurch eine Nachblutung mit Schädigung von Knorpel und Haut verursachen können.

Wie wird die Ohren-OP durchgeführt?

Möchten Sie sich die Ohren anlegen lassen, liegen Sie während des Eingriffs in Rückenlage mit leicht erhöhtem Kopf. Nach einer desinfizierenden Waschung des Gesichtes sowie des Haaransatzes werden die Haare und der übrige Körper bis zum Hals mit sterilen Tüchern abgedeckt. Ihr Gesicht bleibt dabei frei. Die örtliche Betäubung wird durch einen kleinen, kaum schmerzhaften Einstich in die Ohrmuschelhaut durchgeführt. Es wird die komplette Ohrmuschel betäubt, sodass man außer leichten Berührungen von der Operation nichts mitbekommt. Der Hautschnitt und die Nähte sind nicht zu spüren. Beim Einschleifen des Knorpels hören und spüren Sie ein summendes Geräusch. Bei beiderseits abstehenden Ohren wird zunächst eine Seite, dann die andere fertiggestellt. Der Eingriff dauert etwa 50 Minuten. Im Anschluss an die OP werden beide Ohren mit Pflasterzügen fixiert, auf welche ein Mützenverband kommt. Erwachsene können umgehend ein breites Stirnband tragen.

Was ist nach der Ohrenkorrektur zu beachten?

Unmittelbar nach der Operation bzw. am OP-Tag ist mit leichten Schmerzen und eventuell mit einer bläulichen Verfärbung zu rechnen. Beides bildet sich innerhalb von einigen Tagen zurück. Sie sollten in den ersten drei Wochen beim Schlafen und Liegen einen Mützenverband oder ein weiches Stirnband tragen. Dies verhindert eine Abknickung der Ohrmuschel. Die Ohren sind in dieser Zeit noch geschwollen und berührungsempfindlich. Die endgültige Ohrform ist wegen der Restschwellung erst nach zwei bis drei Monaten erreicht, Wobei die Narbe im Laufe der Zeit verblasst. Sie ist später kaum noch erkennbar. Der nur an den Nahtenden sichtbare Faden wird nach etwa zehn bis 14 Tagen entfernt. Sollte der Eingriff ambulant durchgeführt werden, müssen Sie darauf achten, dass Ihr Reaktionsvermögen nach der Anwendung eines Beruhigungs-, Schmerz- oder Betäubungsmittels vorübergehend beeinträchtigt ist. Entscheiden Sie sich dafür, die Ohren anlegen zu lassen, sollten Sie direkt nach dem Eingriff nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen, sondern sich oder Ihr Kind abholen lassen.

Welche Risiken sind bei einer Ohrenkorrektur vorhanden?

Teilen Sie uns unbedingt vor der Ohrenkorrektur mit, ob Sie oder Ihr Kind unter Allergien (z. B. gegen Medikamente, Wasch- und Desinfektionsmittel oder Pflaster) leiden, Krankheiten bestehen und ob regelmäßig Medikamente eingenommen werden. Neigen Sie zu auffälligen blauen Flecken oder haben Sie anhaltende Blutungen nach Bagatellverletzungen erlebt, so sollte eine Gerinnungsstörung vor der Operation durch eine spezielle Untersuchung unbedingt ausgeschlossen werden. Wollen Sie sich die Ohren anlegen lassen, sollten Sie uns über die eben genannten Fakten zwingend in Kenntnis setzen.

Können Komplikationen bei Ohren-OPs entstehen?

Trotz größter Sorgfalt ist es möglich, dass während oder nach dem Eingriff vereinzelt Komplikationen auftreten. Sollten starke Schmerzen nach der Operation auftauchen, so kann dies auf einen zu engen Verband oder auf einen Bluterguss hinweisen und muss vom Arzt kontrolliert werden. Ein Bluterguss wird in den meisten Fällen punktiert und erfordert nur in Ausnahmefällen eine weitere OP. Eine vorübergehende Störung der Berührungsempfindung ist normal. Sie verschwindet nach einiger Zeit von selbst. Sehr selten entsteht bei entsprechender Veranlagung in der Narbe eine Narbenwucherung, eine sogenannte Keloid. Diese stellt sich durch eine dicke, wulstige, verfärbte, schmerzhafte und juckende Narbe dar. Hier helfen Cortison-Injektionen, Druckverbände und eine spätere operative Entfernung, die jedoch mit dem Risiko des Wiederauftretens des Keloids verbunden ist. In seltenen Fällen kann es zu einer Infektion der Wunde oder des Ohrknorpels kommen. Dadurch wird die Wundheilung verzögert.

Sehr selten ist auch die Schädigung von Haut oder Knorpel durch Störung der Blutversorgung. Das Risiko ist jedoch erhöht, wenn bereits frühere Eingriffe am äußeren Ohr durchgeführt wurden. Meist heilen diese Stellen spontan ab. Operative Defektdeckungen sind selten erforderlich. Alle operativen Maßnahmen erfordern die Durchtrennung feiner Hautnerven, was zu Gefühlsminderung oder Missempfindung besonders bei Kälte führen kann. Dies bildet sich langsam über mehrere Monate zurück, kann in Einzelfällen aber auch anhaltend sein. Wollen Sie die Ohren anlegen lassen, kommt es bei der seltenen Unverträglichkeit des Fadenmaterials zur Abstoßung des Fadens und damit zu einem erneuten Abstehen des Ohrmuschelrandes. Kein Ohr gleicht dem anderen, weder vor noch nach der Operation. So kann z. B. das eine Ohr größer sein als das andere und weiter abstehen. Auch das Knorpelgerüst kann unterschiedlich aufgebaut sein. Nach dem Eingriff kann sich das Ergebnis durch Narbenbildung oder durch Rückstellkräfte des Knorpels so verändern, dass erneut eine Deformierung der Ohrmuschel auftreten kann oder eine Asymmetrie der Ohrmuscheln entsteht. Durch einen zweiten operativen Eingriff werden die Ergebnisse in solchen Fällen nochmals korrigiert.

Was ist nach dem Eingriff zu beachten?

Mit einer Arbeits- und Schulunfähigkeit ist für drei bis vier Tage zu rechnen. Auf Sport sollten Sie für etwa sechs Wochen verzichten. Haarewaschen ist am zweiten Tag möglich; beim Haarewaschen sollten Sie vorsichtig vorgehen und die Ohren für sechs Wochen nicht umknicken.

Da jedes Ohr unterschiedlich geformt ist und für jedes Ohr eine individuelle OP notwendig ist, würden wir Sie gern in einem persönlichen Gespräch kennenlernen und beraten. Kommen Sie zu uns ins Rhein Main Medical Center Wiesbaden, wenn Sie sich von Spezialisten mit langjähriger Erfahrung die Ohren anlegen lassen möchten. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!