Erfahrener Hämatologe in der Onkologie des Rhein Main Medical Centers Wiesbaden

Ein Hämatologe befasst sich – auch im RMMC in Wiesbaden – in der Regel mit bösartigen Krankheiten des Blutes und der blutbildenden Organe. Hierzu gehören insbesondere Anämie (Blutarmut), Blutkrebs und Lymphknotenkrebs, weshalb die Hämatologie eng mit der Onkologie zusammenarbeitet – dem Fachbereich der Medizin, der sich mit Krebserkrankungen, ihrer Prävention, Diagnostik, Behandlung und der Nachsorge beschäftigt.

Ihr Onkologe/Hämatologe im Rhein Main Medical Center in Wiesbaden weiß nicht nur mit dem nötigen Fingerspitzengefühl mit Ihrer Situation umzugehen, sondern verfügt selbstverständlich auch über ausgeprägtes Expertenwissen über sämtliche Blut- und Krebserkrankungen. Ob Operation, Strahlentherapie oder medikamentöse Therapie – gemeinsam finden wir im Falle eines Verdachts respektive einer erfolgten Diagnose die für Sie beste Behandlungsmethode.

Internistische Onkologie in Wiesbaden

Unter der Onkologie (griech. „ógkos“ = groß an Umfang, geschwollen, „logos“ = Lehre) versteht man die Wissenschaft von den Geschwulstkrankheiten und im Weiteren auch deren Behandlung. Eine bösartige Geschwulst unterscheidet sich von gesundem Gewebe durch überschießendes und unkontrolliertes Zellwachstum: Es entsteht eine Krebsgeschwulst. „Krebs“ ist jedoch keine einheitliche Krankheit. Je nach Ursprungsgewebe unterscheidet man verschiedene Erkrankungen mit jeweils eigener Wachstums- und Ausbreitungsdynamik. Je nach Herkunft, Art und Ausbreitung der Krankheit stehen Ihnen in unserer Onkologie in Wiesbaden verschiedene Behandlungsformen zur Verfügung.

Operation, Strahlentherapie und medikamentöse Therapie

Der Hämatologe/Onkologe im RMMC Wiesbaden wählt in vielen Fällten die Operation als ersten Schritt zur Diagnosestellung und Tumorentfernung, wenn dies bei einer örtlich begrenzten Erkrankung möglich scheint. Mithilfe der Strahlentherapie können lokal begrenzte Erkrankungen entweder nach einer Operation zusätzlich, als alleinige Maßnahme oder in Kombination mit einer Chemotherapie wirksam behandelt werden.
Häufig handelt es sich jedoch um Erkrankungen, die einer systemischen, das heißt im ganzen Körper wirksamen, medikamentösen Behandlung bedürfen. Neben der Chemotherapie gibt es eine Vielzahl weiterer systemischer Therapieformen wie Hormon-, Antikörper- oder Immuntherapien.
In der HOPA werden solche Therapieverfahren von internistischen Onkologen durchgeführt, die in ganz besonderer Weise auf die Diagnostik und medikamentöse Therapie von Krebserkrankungen spezialisiert sind.

Bösartige Zellen unterscheiden sich von ihren gutartigen Ursprungszellen sowohl in ihrem Aussehen als auch in ihrer Biologie. Kennzeichen für bösartige Zellen, für Krebs sind:

  • das unkontrollierte Wachstum, das keine Organgrenzen kennt und in Nachbarstrukturen (ob andere Organe oder Gefäße) infiltrierend hineinwächst
  • die lymphogene (über Lymphbahnen in Lymphknoten) oder
  • hämatogene (über die Blutgefäße) Absiedelung zu Metastasen in anderen Organen führen kann.

Ausnahme sind semimaligne (d.h. halb-bösartige) Tumoren, die zwar lokal (aufgrund unzureichender regionaler Behandlung) rezidivieren (Wiederauftreten) können, aber nicht fern-metastasieren (z. B. das Basaliom, eine Sorte des weißen Hautkrebses).

Gutartige Tumoren sind grundsätzlich kein Krebs, auch wenn hier der Begriff „Tumor“ ebendies vermuten lässt. Jegliche Schwellungen in der Anatomie/Medizin sind „Tumoren“, ohne dass sich dahinter eine bösartige Krankheit verstecken muss.

Die Diagnose in der Onkologie im RMMC Wiesbaden wird in der Regel histologisch (feingeweblich unter dem Mikroskop) nach einer Biopsie oder Tumorentfernung durch den Pathologen gestellt. Ausnahme hierbei sind hämatologische Erkrankungen wie z. B. Leukämien, die auch einen Blutausstrich zur Diagnose führen. Jegliche Auslassungen der behandelnden Ärzte im Vorfeld der Diagnose sind mit Vorsicht zu genießen. Es wäre nicht das erste Mal, dass sich trotz klinischer „Eindeutigkeit“ hinter dem „Tumor“ eine gutartige, andere Erkrankung verbirgt. Daher ist für alle Beteiligten bis zur endgültigen Diagnose Geduld notwendig.

Nach der Diagnose wird anhand weiterer Untersuchungen im sog. Staging das Ausmaß der Erkrankung untersucht: Wo im Körper sind weitere Tumorabsiedelungen?

Diagnose: Krebs. Was nun? Unser Hämatologe/Facharzt für Onkologie in Wiesbaden ist für Sie da!

Erst nach einer histologischen (feingeweblichen) Untersuchung eines OP-Präparates oder einer Biopsie wird die Diagnose einer bösartigen Erkrankung in der Onkologie des RMMCs in Wiesbaden gestellt. Denn Organveränderungen, die verdächtig erscheinen, müssen nicht zwangsläufig auch maligne (bösartig) sein. Es gibt zwar radiologische Hinweise, welche die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass die abgebildete Raumforderung bösartig ist, 100-prozentige Sicherheit gibt es aber nicht. Eine Ausnahme ist es, wenn bereits Metastasen (Tochterabsiedelungen) in Leber, Lunge, Knochen oder anderen Organen nachweisbar sind. In diesen Fällen wird man mit einer Biopsie keine Zeit verlieren, sondern plant gleich ein ganzheitliches Vorgehen.

Um das ganze Ausmaß der Erkrankung festzustellen, ist ein sog. Staging erforderlich: Welches Stadium hat die Erkrankung? Wie groß ist der Primärherd (der Ausgangspunkt des Krebses)? Hat er Nachbarstrukturen bereits infiltriert oder ist er auf das Ursprungsorgan begrenzt? Ist der Tumor operabel? Gibt es Fernmetastasen? Sind Leber, Lunge, Knochen oder andere Organe bereits betroffen? Gibt es Hirnmetastasen?

Warum operiert man nicht einfach alle Tumoren raus?

Ist der Tumor auf eine Region begrenzt, kann man ihn häufig auch lokal behandeln (operieren oder gegebenenfalls bestrahlen). Sollten jedoch Absiedelungen in anderen Organen nachweisbar sein, dazu gehören auch befallene (positive) Lymphknoten (LK), sieht die Sache deutlich ernster aus. Während nahgelegene tumoröse Lymphknoten-Stationen noch entfernt oder bestrahlt werden können, ist eine Streuung viel schwieriger unter Kontrolle zu bringen. Wer sich nun fragt, warum man nicht einfach alle Metastasen operativ entfernt, dem sei gesagt, dass im Falle von Organmetastasen von einer systemischen Erkrankung auszugehen ist.

Mit anderen Worten: Auch wenn wir in unserer Onkologie in Wiesbaden alle sichtbaren Tumoren erfolgreichen entfernen könnten, so müssen wir vermuten, dass nicht-sichtbare Mikrometastasen, häufig nur kleine Zellverbände, sich irgendwo im Körper verstecken und durch konventionelle Bildgebung nicht zu erfassen sind. Selbst mit einem PET-CT, also einer Computertomographie-überlagerten Positronen-Emissions-Tomographie, die stoffwechselaktive Raumforderungen durch eine Art Leuchten anzeigt, sind kleinste Tumorzellen nicht nachzuweisen. Die Wahrscheinlichkeit, dass vorhandene Mikrometastasen sich vergrößern und zu neuen Absiedelungen führen, ist nicht von der Hand zu weisen.

Daraus folgt:

Eine systemische Erkrankung braucht eine systemische Therapie – eine Therapie, die im ganzen Organismus wirksam ist und auch eventuelle nicht-sichtbare Tumoren erfasst. Solche Therapien sind Chemo- und/oder Immuntherapien.